Donnerstag, 11. März 2010

...read me!





Allerorten wird von der Lesefaulheit der Jungen, aber auch der Alten gesprochen. In der Zeit war zu lesen, dass sich die Mittelschicht aus Angst vor dem sozialen Abstieg an die Literatur klammert. Bücher werden gekauft, sie werden in Regale gestellt; wenn es ihnen gut geht, dann werden sie gelegentlich abgestaubt und - unter Umständen - sogar gelesen. Diese Art des Lesens dient aber oftmals nur der Anhäufung von Informationen oder Wissen, obschon es sich hierbei um ein großes Wort handelt. Selten steht der Genuss oder gar der Müßigang im Vordergrund. Ein Buch zu lesen ist allerdings nicht nur ein Vorgang währenddessen kleine schwarze Zeichen im Gehirn zu sinnhaften Sätzen zusammengefügt werden. Es handelt sich vielmehr um eine zu erlernende Kulturtechnik, wie uns das Radio bzw. ein Buch wissen lässt. Unter dem Titel Das lesende Gehirn erschien das Buch der Maryanne Wolf, die sich nachhaltig mit dem Thema Lesen und dessen Entwicklung beschäftigte. Nach Weihnachten sendete das Deutschland Radio hierzu einen stream, den ich Euch nicht vorenthalten möchte: link! 


In einigen Tagen beginnt nun die Leipziger Buchmesse (18.-21. März), wobei sich Verlage, Autoren und die gesamte Branche in Selbstbeweihräucherung üben werden. Zu diesem Anlass möchte ich meine eigenen kleinen Literaturwochen einläuten, in denen ich an ca. jedem zweiten Tag eine kleine Auseinandersetzung mit der Literatur, aber auch dem Medium Buch und einer modernen Rezeption dessen - beispielsweise im Internet - führen möchte...




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