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Samstag, 22. Mai 2010

...designerfood...



Treue iGnant-Leser werden dieses Video bereits kennen. Da ich allerdings eine zeitlich sehr beschränkt lebende, treue Seele bin, fiel es mir erst gestern Abend in die Hände. Ich war dennoch gleich sehr angetan und wollte es unbedingt posten, geduldete mich aber noch einige Stunden. Den Post auf heute verschoben zu haben ist einer anderen Person geschuldet, einer der wichtigsten in meinem Leben. Und da diese heute Geburtstag hat, ist das nun Kuchen Nr. 3.... (ich hoffe nur, diese visuelle Torte kommt nicht besser an, als die echten und süßen)



Food about you - Annecy festival 2010 from Alexandre DUBOSC on Vimeo.
Freitag, 21. Mai 2010

...ausgezeichnet...




sleek magazin / Winter 2009 / 2010

Bevor der ADC auch für mich zu Ende geht (nach der Veranstaltung ist vor dem Post), möchte ich Euch noch ein paar, mit Nägeln bedachte, Kreationen zeigen, die ich ganz voreingenommen für Euch ausgewählt habe. Großer Sieger war in diesem Jahr übrigens die Agentur Jung von Matt mit  164 Punkten (die zweitplatzierten von Scholz & Friends haben im Vergleich dazu nur 64).

Hier nun also die subjektive Selektion aus acht mal Gold, 56 mal Silber und 123 mal Bronze...


Das verblutende Land / Marco Vernaschi (Photo) für das Süddeutsche Zeitung Magazin

Spiegel Kampagne / Jung von Matt (Agentur) / David von Bassewitz (Illustration) für den Spiegel Verlag

Topf und Deckel / Kolle Rebbe (Agentur) für Parship


 
Supersize Pop-Up / Jung von Matt (Agentur) für Sara Lee Deutschland

Nimm3 Gourmetkarten - Rezeptkarten mit je drei frischen Zutaten / Süddeutsche Zeitung Magazin

Mehrzwecknudeln / Kolle Rebbe (Agentur) für The Deli Garage (hier lang für einen Ölwechsel!)

Schönheitsideale gestern/heute / Ogilvy Frankfurt (Agentur) / Remus Grecu (Maler) für ANAD e.V.


Feld Hommes 'Chaos' / Sommer 09

Black Ribbon / BBDO Düsseldorf (Agentur) für MTV Networks


Agentur Zwölf / und weil diese Federarbeit so hübsch ist, ist hier noch der Link zu Herstellung.




Die gesamte Gewinnerliste lässt sich übrigens hier downloaden.


Dienstag, 4. Mai 2010

...centre nikidou...





Ich liebe Großstädte. Das hat auch mit den Möglichkeiten zu tun, die sie uns eröffnen. Für viele Dinge gibt es hier Freiräume, die wir aus anderen Gegenden nicht kennen. Einer dieser Freiräume ist der Architektur vergönnt. Sie dient hier oftmals der Unterstreichung von Prestige, Macht oder Reichtum, was immer wieder zu Innovationen und außergewöhnlichen Neuerungen führt. Schließlich sind die Bauten in der Großstadt nicht nur der Unterbringung von Mensch und Arbeit zugedacht. Vielmehr übernimmt ihre Außenwirkung hier eine derart große Rolle, dass sie des öfteren hinter Nutzen und Praktikabilität zurückfällt. Wie inspirierend manch architektonisches Meisterwerk auf andere Kreative wirken kann, zeigt das folgende (bereits etwas ältere) Video (zur Reisevorberietung ist es mit französischen Untertiteln versehen ; ). Hierin erklärt der Architekt und Designer Tinker Hatfield, wie ihn das Centre Pompidou zum Design eines Schuhs bewegte, der noch heute weltweit Menschen glücklich macht. Und auch mir persönlich gefällt er noch besser, seitdem ich den Eindruck gewonnen habe ein Stück Paris am Fuß zu tragen...

Donnerstag, 8. April 2010

...black times!




Mein Leben mag ein recht unstetes solches sein, das nur wenig Regelmäßigkeit aufweist. Es gibt allerdings etwas, was ich nahezu jeden Donnerstag tue, sofern ich zu Hause bin. Ich hole Die Zeit aus dem Breifkasten und stöhne, wenn ich die Treppen wieder hinauf gehe, da der Anblick der Titelseite, mit all ihren Themen, und die Fülle des Papiers in meinen Händen mir ins Bewusstsein rücken, dass ich wieder einmal nicht mehr als die Hälfte werde lesen können. Es fehlt keinesfalls am Willen, vielmehr haben die Zeit und ihre Namensschwester ein zu divergentes Volumen.  
Unabhängig davon, wie vollgepackt und verplant mein Donnerstag allerdings ist, für eines finde ich dann doch immer ein Wenig Raum: Das Magazin. Früher war ich eine der Personen, die mit der letzten Seite die Lektüre begannen und nicht selten steckte auch ich mir eine Zigarette an, bevor ich mir Giovanni di Lorenzos Fragen an Helmut Schmidt zu Gemüte führte. Seit dem Ende dieser Rubrik lese ich als erstes Martenstein und sehe mir das Bild von Jürgen Teller an. Wenn ich aber überhaupt und gar kein bisschen Luft habe um zu Lesen, so werfe ich doch immer einen Blick auf die Heiter bis Glücklich - Entdeckungen der Redakteure, die heute in ganz besonderem Glanze erstrahlen:


Ja, ihr seht richtig: Alles schwarz! Das aktuelle Magazin ist ein Designheft mit dem Titel: Weiss war die Farbe der Nuller Jahre, Jetzt kommt SCHWARZ. Und wen könnte das mehr begeistern, als jemanden, der sein komplett schwarzes MacBook so sehr liebt, dass er unglaubliche Angst vor dessen, sich allmählich einschleichender, Altersmüdigkeit hat. Jemanden, der sich wahnsinnig freute, als Siemens eine schwarze Waschmaschine auf den Markt warf, der dankbar für schwarze Mehrfachsteckdosen ist, und all den Leuten am liebsten ihr weißes Ohrstöpsel-Gekabel aus den Ohren reißen würde. Ganz zu schweigen vom jederzeit tragbaren Kleinen Schwarzen, schwarzen Sonnenbrillen, schwarzen (matten) Autos, dem schwarzen Flügel, schwarzem Lack...




Ich sag schwarze Mucke, schwarzer Block. Schwarzer Humor und schwarze Zahlen.

(Jan Delay, Wir Kinder vom Bahnhof Soul, Rave against the Machine)




In diesem Sinne:                                      back to black

Alle Bilder sind abphotographierte Details aus dem aktuellen Zeit Magazin, Nr. 15 - 8.04.2010

  
Montag, 29. März 2010

...sommerschuh?





Nach der langen Eiszeit blinzeln nun endlich die ersten Sonnenstrahlen über den Dächern und nötigen uns wieder zur Sonnenbrille zu greifen. Die empfindlich gestiegenen Temperaturen lösen Frühlingsgefühle aus und auch wenn Frau in diesem Winter schon permanent Röcke trug, so kann sie jetzt doch die Mützen und Schals und Handschuhe und Jacken und... im Schrank verschwinden lassen. Doch, bei all der Wärme kommt auch eine gewichtige Frage auf: Welches Schuhwerk trägt sie in den nächsten Monaten.
Ein unglaubliches Modell schuf der britische Architekt Julian Hakes, der mit seinem  Mojito-Shoe sämtliche Konzepte der Fußbekleidung außer Kraft zu setzen scheint. Inspiriert durch die Fußabdrücke, die ein Mensch im Sand hinterlässt, entwarf er einen Schuh, der auf eine Sohle im klassischen Sinn vollständig verzichtet...




So I set to exploring this question in a similar way to how I would design a bridge, examining the forces and looking at the most simple, elegant yet poetic expression of the forces at play within the materials used. With this approach I then set about wrapping my foot in tracing paper, then binding it up in masking tape and then drawings various geometries onto and over the form of my foot. The next stage was rather dangerous as I had to cut the shape off my foot with a scalpel and not damage the pattern or my foot. The design this produced is a single wrapped geometry which starts under the ball of the foot and then over the bridge, then sweeping down below the heel before then twisting back on itself to provide the support for the heel and ankle. This form felt light and airy on the foot. So we called it the ‘Mojito’ as it was rather like a twist of lime skin. The material choice is simple: The shoe is a laminate with Carbon fibre for the core which gives the shoe its spring and strength, leather on the foot side and rubber on the walking wearing side. 3 materials, each doing a specific job.                                        Julian Hakes    

Bislang gibt es den Mojito-Shoe allerdings nicht zu kaufen und bis es soweit ist, werden womöglich noch einige Mojitos die Kehlen hinunter fließen. Wer allerdings wissen möchte, ab wann eine Massenproduktion der Fall sein könnte, wenn es auch nur ist, um sich diesen Schuh ins Regal zu stellen, der kann Julian Hakes auf Twitter folgen. Und wer sich nicht für Schuhe interessiert betrachtet einfach die gelungenen und sehenswerten Brückenbauprojekte des Architekten.





Donnerstag, 18. März 2010

...gut...



Credit: Arcademi  (Plusminus, Image © Lehmann & Schmedding)


...dass jemand da war. Bei der Designmesse Blickfang in Stuttgart. Ausgewählte Besonderheiten liefert diesbezüglich der Blog von Arcademi...

Credit: Arcademi (Image © Laura Jungmann)
Credit: Arcademi (Forte by Philipp Schöpfer, Image © 45 kilo)


Wer mehr sehen möchte, weiß ja jetzt wo und kann damit auch gleich herausfinden, was sich hinter diesem seltsam anmutenden Schreibtisch verbirgt...


Donnerstag, 4. März 2010

...sit down and relax!


Vor mir liegt ein deutlich verlängertes Wochenende in München, auf das ich mich seit geraumer Zeit freue. Wer allerdings, wie ich, des öfteren Fahrgast der Deutschen Bahn ist, der weiß, dass eine Reise quer durch die Republik so ihre Tücken haben kann. Und dem ist auch bewusst, dass eine Sofalandschaft auf den Bahnsteigen häufig mehr als angebracht wäre. So könnte man die Verspätungen schlicht besser ertragen.

Schön, dass ein Designer sich derartig gequälten Passagieren nun angenommen hat und ein Kofferset entwarf, dass sich in eine gemütliche Sitzecke umfunktionieren lässt. Erik de Nijs ist sein Name und auf www.nieuweheren.com gibt es weitere Informationen.

Er selbst sagt über seine 'Erfindung':

The ‘suited case’ is a project which is inspired on the idea of people waiting during their trip. People often go and rest sitting on their suitcases, that is the starting point of this design.
I created a living room couch which is built from a suitcase set. The set is meant for 2 people, consists of 2 pieces of hand luggage and 2 pieces of large luggage. These parts of the set can be put together as a couch at all times when there is waiting involved. So you take your own comfortable living room couch with you on your trip.
This concept came from a research on nostalgia during travelling. When a familiar object from home is taken with you on a trip you feel much more at ease. And which object is more familiar then your own comfortable couch.
The fabrics which are used to cover the suit cases emphasize the homely feeling. I searched for a combination of fabrics which amplify each other and which create a prominent image. By using prints on the large luggage and the pad on the hand luggage I tried to put down a lively picture.
Finally there are some typical suitcase elements, like a big zipper, handles and wheels. These elements show the suitcases when the couch is constructed.






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