Montag, 29. März 2010

...sommerschuh?





Nach der langen Eiszeit blinzeln nun endlich die ersten Sonnenstrahlen über den Dächern und nötigen uns wieder zur Sonnenbrille zu greifen. Die empfindlich gestiegenen Temperaturen lösen Frühlingsgefühle aus und auch wenn Frau in diesem Winter schon permanent Röcke trug, so kann sie jetzt doch die Mützen und Schals und Handschuhe und Jacken und... im Schrank verschwinden lassen. Doch, bei all der Wärme kommt auch eine gewichtige Frage auf: Welches Schuhwerk trägt sie in den nächsten Monaten.
Ein unglaubliches Modell schuf der britische Architekt Julian Hakes, der mit seinem  Mojito-Shoe sämtliche Konzepte der Fußbekleidung außer Kraft zu setzen scheint. Inspiriert durch die Fußabdrücke, die ein Mensch im Sand hinterlässt, entwarf er einen Schuh, der auf eine Sohle im klassischen Sinn vollständig verzichtet...




So I set to exploring this question in a similar way to how I would design a bridge, examining the forces and looking at the most simple, elegant yet poetic expression of the forces at play within the materials used. With this approach I then set about wrapping my foot in tracing paper, then binding it up in masking tape and then drawings various geometries onto and over the form of my foot. The next stage was rather dangerous as I had to cut the shape off my foot with a scalpel and not damage the pattern or my foot. The design this produced is a single wrapped geometry which starts under the ball of the foot and then over the bridge, then sweeping down below the heel before then twisting back on itself to provide the support for the heel and ankle. This form felt light and airy on the foot. So we called it the ‘Mojito’ as it was rather like a twist of lime skin. The material choice is simple: The shoe is a laminate with Carbon fibre for the core which gives the shoe its spring and strength, leather on the foot side and rubber on the walking wearing side. 3 materials, each doing a specific job.                                        Julian Hakes    

Bislang gibt es den Mojito-Shoe allerdings nicht zu kaufen und bis es soweit ist, werden womöglich noch einige Mojitos die Kehlen hinunter fließen. Wer allerdings wissen möchte, ab wann eine Massenproduktion der Fall sein könnte, wenn es auch nur ist, um sich diesen Schuh ins Regal zu stellen, der kann Julian Hakes auf Twitter folgen. Und wer sich nicht für Schuhe interessiert betrachtet einfach die gelungenen und sehenswerten Brückenbauprojekte des Architekten.





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