Mittwoch, 6. Januar 2010

...iRettung!





Gestern war ich einkaufen. Bei Kaiser's. An der Kasse packte ich dann brav meine Einkäufe in die mitgebrachten Taschen und Tüten und wollte bezahlen. Mit meiner ec-Karte. Das funktionierte auch, der Zufallsgenerator hatte nicht einmal meine Pin verlangt. Ich unterschrieb folgerichtig den Beleg und wollte guter Dinge von Dannen ziehen, da bemerkte die Kassiererin, dass auf der Rückseite meiner Karte eine Unterschrift fehlte. 
Daraufhin bat sich mich, mich auszuweisen. Doch, wie es der Zufall will, hatte ich weder Personalausweis noch Krankenversicherungskarte bei mir. Ich hatte mein Portemonnaie zu Hause gelassen. So wurde ihre Kollegin zu Hilfe gerufen, die Menschenschlange wurde ungeduldig und hatte Mitleid. Ich wurde gebeten alle Einkäufe wieder auszupacken, damit sie storniert werden könnten. Ob ich nicht doch etwas hätte um mich auszuweisen?
Und da fiel es mir ein. Ich trug mein iPhone bei mir und dadurch meine e-mails, die allesamt an  eine Person gerichtet waren, deren Name natürlich auch auf meiner ec-Karte prangte. Das war meine Rettung.


Wenn mein iPhone nicht gerade zum Beweisen meiner Identität dient, erfüllt es übrigens viele andere tolle Funktionen: Beispielsweise lasse ich mir Briefe von van Gogh senden und höre das London Philharmonic Orchestra oder bestelle Konzertkarten. Kostenlos.
Eine schöne Liste sinnvoller oder einfach nur beglückender 'Culture-Apps' hat der britische Guardian zusammengestellt. Hierunter findet sich außerdem auch noch ein App, dass Nick Cave's Buch The Death of Bunny Munro als Hörbuch (vom Künstler selbst eingesprochen), inklusive Soundtrack und Videomaterial liefert... 

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