Donnerstag, 15. April 2010

...circleculture!


Katrin Fridriks


“THERE IS NO SUCH THING AS A GOOD PAINTING ABOUT NOTHING“

ABSTRACT EXPRESSIONISM IN CONTEMPORARY URBAN ART



Katrin Fridriks


Katrin Fridriks Bilder wirken tatsächlich als wäre Jackson Pollock in ein neues Zeitalter transferiert worden. Kleckse und Linien, die direkt aus der Tube auf die Leinwand trieften, wirken hier, wie gepaart mit den Wholecars  der Graffitiszene (komplett bemalte Züge). Noch eindeutigere Streetart-Anklänge lassen die Arbeiten von Holly Thoburn erkennen. Auf den ersten Blick wirken sie zum Teil sogar wie einer Straßenecke in der Großstadt entrissen. Auf betongrauem Untergrund finden sich hier Farbe und Tags zusammen und erinnern uns an Bahnhofstoiletten und Skateparks. Auch das spezielle Lackfinish, dass Thoburn partiell auf den Arbeiten verteilt, verstärkt diesen Eindruck. Man möchte nicht reinfassen...

Ganz anders sind die Werke von Marco 'Pho' Grassi, die gelegentlich ein wenig wirken, wie filigranere, kleine Geschwister der Arbeiten von Anselm Kiefer. Leider habe ich hiervon keine guten Photos und empfehle daher den direkten Besuch von Grassis Homepage.



Die Bilder die mich jedoch am meisten beeindruckten, entstammen eigentlich nicht der aktuellen Ausstellung, gefielen mir allerdings so gut, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte. Zwischen den abstrakten Gemälden voller Farbergüsse und Europaletten wirkten diese beiden zwar irgendwie fehl am Platz, übten aber einen großen Sog auf mich aus. (Leider können die Photos das nicht transportieren...) Ich gehe davon aus, das die Bilder von Jaybo Monk stammen...und empfehle Euch einen Blick darauf zu werfen.

Jaybo Monk




Circleculture Gallery
Gipsstr. 11
10119 Berlin

zu sehen bis zum 24. April 2010


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