Sonntag, 2. Mai 2010

...du monde arabe...






Im Frühjahr gibt es nur wenig Schöneres, als einen Kurztrip nach Paris. Die Stadt versinkt in den rosa Blüten der Zierkirschen, die Sonne hat bedeutend mehr Energie als in Deutschlands Norden und die Frauen, die Pariser Frauen empfangen das Frühjahr einfach stilsicherer. Mir fielen noch tausend andere Gründe ein, weswegen man in jedem Jahr eine Reise in die silberne Stadt unternehmen sollte. Da sind die Flohmärkte, die zauberhaften Gemüse- und Obstläden und die vielen Ausstellungen, die man noch gerne besucht, bevor sich die Sommerhitze durch die Straßen wälzt. Wenn man regelmäßig nach Paris reist stellt sich zudem die schöne Erfahrung ein, dass man die großen Sehenswürdigkeiten, wie Eiffelturm und Louvre längst abgefeiert hat. Zwar wird man sich das ein oder andere immer wieder ansehen, wie ich mir das Centre Pompidou oder meine liebsten Bilder im Musée d'Orsay, dennoch schleicht sich hier eine Entspanntheit ein, die einen gegen Touristengruppen immun werden lässt. Man kann sich also treiben lassen und am Rande der ausgetretenen Touristenpfade Neues entdecken.    
In meinem Fall war eine dieser Entdeckungen das Institut du monde arabe, das direkt an der Seine liegt und von seiner Terrasse einen wunderschönen Blick auf selbige bietet. Nahe der Sorbonne und einigen anderen Fakultäten nimmt es eine herausragende Stellung ein, was in der außergewöhnlichen Architektur begründet liegt. Erbaut im Jahre 1987, wurde hier eine Glaswand mit vorgelagerten Irisblenden installiert, die eine imposante Gemelage aus arabischer Ornamentik und moderner Technologie darstellt, die sehr beeindruckend und  unbedingt sehenswert ist. Geplant wurde das Gebäude von Jean Nouvel, der hierfür mit dem Aga Khan Award ausgezeichnet wurde. Es dient dem interkulturellen Austausch und sorgt durch zahlreiche Ausstellungen für ein Informationszentrum auf hohem Niveau mitten in Paris.


beide via: postpunkkitchen










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